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15:04 09.11.2021

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Melanie Gildhorn ist Expertin für Haarsysteme und Zweithaare. Foto: hfr

Lübeck. Gildhorn Intercoiffure aus Lübeck bietet jetzt auch Perücken und Haarsysteme in Selmsdorf an. Um mehr über das neue Geschäft und das Thema Haarsysteme zu erfahren, führte der Wochenspiegel ein Interview mit Melanie Gildhorn, der Inhaberin von Gildhorn Haarsysteme. 
    

Wochenspiegel: Was hat Sie veranlasst Ihr Spezialgeschäft für Perücken und Haarsysteme zu gründen?

Melanie Gildhorn: Wegen der stetig steigenden Kundennachfrage für professionell ausgewähltes und angepasstes Zweithaar haben wir diese Leistungen in unserem neuen Geschäft GILDHORN Haarsysteme gebündelt, was sich nur diesem Thema widmet und unseren Gästen moderne und vollkommen separate Räumlichkeiten bietet.

Wochenspiegel: Warum erfolgte die Gründung Ihres Unternehmens in Selmsdorf?

Melanie Gildhorn: In der Ringstraße 3 in Selmsdorf gab es für unser neues Konzept das optimale Gebäude, ausreichend Parkplätze, eine direkte Anbindung an die Autobahn, eine sehr gute Busverbindung in die Lübecker Innenstadt und es sind nur 10 min. bis zu unserem Hauptgeschäft in der Arnimstraße.

Wochenspiegel: Auf welche Punkte legen Ihre Kunden besonders viel wert?

Melanie Gildhorn: In erster Linie auf Diskretion, eine sehr individuelle Beratung, eine hohe fachliche Kompetenz und eine große Auswahl an Perücken und Haarsystemen.

Wochenspiegel: Welche Leistungen und welchen Service bieten Sie Ihren Kunden an?

Melanie Gildhorn: Als geprüftes Fachgeschäft für Zweithaar erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden, welches Haarsystem die beste Lösung ist. Ob eine Perücke, eine permanente Haarintegration, ein Haarteil oder ein Toupet – Sie sollen sich wohl fühlen! Anträge und Abrechnungen mit den Krankenkassen übernehmen wir dabei, damit sich unsere Gäste vollständig auf Ihre Genesung und die neue Frisur konzentrieren können.

Wochenspiegel: Was unterscheidet denn Ihr Konzept vom dem der klassischen Perückenstudios?

Melanie Gildhorn: Das Geschäft in der Ringstraße in Selmsdorf ist für meinen Mann und mich ein Herzensprojekt wo wir betroffenen Menschen neue Energie geben möchten. Mit dem Haarprogramm “look good feel better“ der DKMS LIFE erleichtern wir Krebspatientinnen ihren Weg durch die Therapie. Wir bieten eine sehr persönliche und individuelle Beratung und das Studio steht unseren Gästen zu ihrem reservierten Termin exklusiv zur Verfügung. Schauen Sie gerne einmal auf unsere Internetseite www.gildhorn-haarsysteme.de uns verschaffen sich einen ersten Eindruck.

Wochenspiegel: Gibt es den auch im Bereich der Perücken und Haarersatz besondere Trends und neue Entwicklungen?

Melanie Gildhorn: Ja auch im Bereich Perücken und Haarsysteme gibt es jährlich neue Trends und auch technische Innovationen. Da wir mit den besten und führenden Lieferanten in unserer Branche arbeiten, sind wir somit stets UpToDate.

Wochenspiegel: Benötigt man für Ihren Bereich als Zweithaarexpertin eine besondere Qualifikation oder Zertifizierung?

Melanie Gildhorn: Ja, eine besondere Qualifikation ist unerlässlich und hat eine sehr hohe Priorität. Eine Zertifizierung zu erhalten ist heutzutage mit sehr vielen Auflagen verbunden.


Quälende Infekte bei Bronchitis / COPD?

Lübeck. Eine chronische Lungenkrankheit mit verengten Bronchien (COPD) beginnt oft mit Husten und Auswurf, also als chronische Bronchitis. Meist ist es Folge des aktuellen oder früheren Zigarettenrauchens (=„Raucherlunge“), gelegentlich hat es aber auch andere Ursachen (z.B. Schadstoffe am Arbeitsplatz oder Luftverschmutzung).

Besondere Probleme machen Infekte mit vermehrter Luftnot, so genannte Exazerbationen. Diese können sehr quälend sein, mit zäher Verschleimung und starkem Husten einhergehen und auch nachts den Betroffenen den Schlaf rauben. Angst macht die dabei teilweise auftretende Luftnot, der Notarzt wird dann gerufen und nicht selten kommt es zur Krankenhauseinweisung. Nahezu immer wird dann mit Antibiotika und Cortison behandelt.

Diese Episoden verschlechtern den Verlauf der Erkrankung und sind daher von herausragender Bedeutung.

In jedem Fall ist eine frühzeitige Behandlung wichtig, betont Dr. Jens C. Becker, Lungenarzt in Lübeck. Zu Beginn muss eine korrekte Diagnose durch den Haus- oder Facharzt gestellt werden, am besten mit einer Lungenfunktionsmessung, evtl. auch weiteren Untersuchungen.

In der Behandlung sollte der erste Schritt eine Beendigung der Lungenschädigung sein, meist also Stop mit Rauchen!

Die medikamentöse Behandlung erfolgt inhalativ mit bronchialerweiternden Medikamenten. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Behandlungen, welche das Auftreten der Infekte vermindern. Sie sollen auch die entzündliche Reizung in den Bronchien vermindern, die zu Verschleimung und Husten führt. Dazu benutzt man bisher meist inhalatives Kortison.

Aktuell werden aber neuartige Medikamente geprüft, welche bei Asthma schon eine sehr gute Wirkung gezeigt haben Diese sogenannten Biologika sind biotechnologisch hergestellte Substanzen, die gegen bestimmte entzündungsfördernde Botenstoffe des Körpers oder direkt gegen Immunzellen gerichtet sind. Sie werden meist unter die Haut in das Fettgewebe 1-2 mal im Monat gespritzt.

Im Gegensatz zu Asthma, Rheuma oder anderen Erkrankungen , ist für die COPD noch kein Biologika zugelassen. Klinische Prüfungen sind notwendig, um weitere Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Biologika bei COPD zu gewinnen.

Falls –gerade bei fortgeschrittener Erkrankung mit häufigen Infekten und schon bestehender inhalativer Therapie- Interesse an solch einer innovativen Therapie im Rahmen eines Studienprotokolls besteht, bietet die KLB-Gesundheitsforschung dies an (Sandstr. 18 in 23552 Lübeck). An der Teilnahme Interessierte können sich melden unter Tel. 0451 707 8300, oder über die Homepage (www.klb-luebeck.de). Die leitende Studienärztin Frau Dr. Ludwig-Sengpiel gibt Ihnen dann weitere Informationen zu Möglichkeiten, Durchführung und Aufwandsentschädigung. 
  

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